Presse

 

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Kritiken:

Allen voran die als Lucia sängerdarstellerisch schlichtweg großartige Siphiwe McKenzie. Stim-mtechnisch ungefährdet meistert sie die schwierigsten Koloraturen und Verzierungen und ver-mag doch in jeder Phrase auch noch all das junge Glück und den nicht zu bewältigenden Schmerz, all die emotionalen Extremzustände zu legen, die Lucia zu einer zentralen Figur der Opernliteratur gemacht haben. Was für ein Glück, miterleben zu dürfen, was es heißt, wenn einer jungen Künstlerin der Dur-chbruch gelingt! Ovationen nicht nur der Wahnsinnsarie, viel Jubel auch für die anderen Prota-gonisten dieses raumfüllenden Klangerlebnisses, das Dirigent Axel Kober durch manche Schrof-fheiten vor allzu viel Schwelgerei bewahrt.

Opernwelt

 

„Den Wahnsinn auf die Spitze getrieben! Drei Tote“. So könnte der Kurzinhalt von Gaetano Do-nizettis „Lucia di Lammermoor“ im Opernlexikon für Eilige lauten. Seit Samstag hat dieser Wahnsinn einen ganz konkreten Namen: Siphiwe McKenzie. Mit wilder, dabei doch anmutiger Entschlossenheit, berückender Strahlkraft, dramatischer Konsequenz und messerscharfen Kolo-ratur-Explosionen reihte sich die Sopranistin in die vorderste Reihe der Nürnberger Opernkün-stler. Ein guter Teil der zehnminütigen Premieren-Elogen von Seiten eines verzückten Publikums galt der in Darstellung wie Gesang absolut souveränen Kanadierin. Ihr scheint es eine wahre Lust, auf jeden Fall aber ein vokales Bedürfnis zu sein, die gefürchtete wie gipfelstürmende En-täußerungs-Partie in extremo und stimmlich farbenreich auszuloten.

Nürnberger Nachrichten