Über Siphiwe

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Siphiwe – was bedeutet der Name, und wie wird er ausgesprochen? Siphiwe stammt aus dem Swahili und bedeutet „Wir wurden beschenkt“. Die richtige Aussprache ist „si-PIE-we“, mit der Betonung auf der zweiten Silbe, ähnlich dem englischen „freeway“.

Ich wurde in Vancouver als Tochter einer franko-kanadischen Mutter und eines jamaikanischen Vaters geboren, und mein Name war die Idee eines aus Südafrika stammenden Freundes meiner Eltern. (Meine Mutter brauchte übrigens eine Woche, um ihn richtig auszusprechen!) Meine Familie ist eine Art globaler Schmelztiegel – die Vorfahren der verschiedenen Familienmitglieder stammen aus China, Spanien, Belgien, Sri Lanka, Schottland und Nordamerika. Und um das Ganze noch ein wenig farbenprächtiger zu machen, heiratete meine Mutter in zweiter Ehe den Hongkong-Chinesen Dr. Ping Lao, meinen Stiefvater.

Schon als Kind habe ich immer gesungen, und es war bald offensichtlich, dass mein Talent und mein Interesse in erster Linie der Musik galten. So begann ich, in Kinderchören zu singen und gleichzeitig einmal pro Woche Gesangsunterricht zu nehmen. Als Kind und auch als Teenager war ich ziemlich aktiv – nach der Schule erhielt ich Unterricht in Musiktheorie und –Geschichte, nahm Gesangs- und Klavier- und Ballettstunden und war außerdem eine begeisterte Läuferin. Auch am Theater war ich sehr interessiert, und als sich irgendwann die Frage stellte, was ich denn einmal werden wolle, schlug meine Mutter die Oper vor, wo ich Gesangs- und schauspielerisches Talent verbinden könne.

Voilà: so hat alles angefangen!

Mein Elternhaus war eine Oase der Kochkunst. Sowohl meine Mutter als auch mein Vater waren fantastische Köche, und diese Leidenschaft habe ich von ihnen geerbt. Einen Großteil meiner Freizeit (ob im Ausland oder zu Hause) verbringe ich in der Küche oder in Buchgeschäften auf der Suche nach guten und/oder seltenen Kochbüchern. Kochen ist für mich nicht nur eine künstlerische Tätigkeit – es hat auch einen meditativen Charakter. Wäre ich nicht Sängerin geworden, dann höchstwahrscheinlich eine berühmte Köchin!

Während ich koche, höre ich Musik, um meinen Geschmackssinn zu sensibilisieren. Generelle liebe ich übrigens alle Arten von Musik (nicht nur Klassik), aber speziell beim Kochen oder wenn ich einfach nur entspanne, höre ich Jazz, Techno, Dance, Chill Out, Bollywood,Flamenco, Musik aus dem arabischen Raum, dem Nahen Osten, Brasilien, Kuba … im Grunde alles, was den richtigen Beat hat!

Um meine Koch- und Essleidenschaft auszugleichen, laufe und wandere ich gerne; außerdem würde ich nie eine Aufforderung zum Tanz einer heißen Samba ablehnen. Verstehen wir uns nicht falsch: ich habe eine Menge Energie, aber natürlich muss auch ich manchmal meine Batterien aufladen. Am Besten mit einem Buch oder einem guten Film oder, wie gesagt, beim Kochen, das für mich die beste Entspannung ist.

Im Jahr 2006 zog ich in die wunderbare Stadt der Musik, Wien, mein neues Zuhause.

Wenn Ihr Fragen haben bitte kontaktieren Sie mich an sipopera@gmail.com

Ich wünsche euch alles gute,